Film & Fernsehen

"Die kalten Ringe"

Wir sprechen mit dem Filmemacher Thomas Grimm

So gut wie vergessen ist die Tatsache, dass Deutschland bei den Olympischen Spielen in Innsbruck und in Tokio 1964 mit einer gemeinsamen Mannschaft aus West & Ost antreten mussten.

Die kalten Ringe von Thomas Grimm
Die kalten Ringe von Thomas Grimm | © rbb/IOC

Und auch bei unserem zweiten Gast könnte man erstmal denken: déjà vu! Denn hier geht es um die Olympischen Spiele in Tokio. Aber ebenfalls in den 60er Jahren. Im Jahr 1964 finden in Tokio die ersten Olympischen Sommerspiele in Asien statt. In einer Hochphase des Kalten Kriegs und 19 Jahre nach den Atombombenabwürfen auf Hiroshima und Nagasaki sollen die Spiele der XVIII. Olympiade zu einem Symbol für eine friedliche Welt werden.

Insbesondere das geteilte Deutschland soll das unter Beweis stellen: Auf Anordnung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) müssen Bundesrepublik und DDR trotz gegensätzlicher Gesellschaftssysteme mit einer gemeinsamen Mannschaft in Tokio antreten. Daraus hat Thomas Grimm einen Dokumentarfilm gemacht, der auf Basis von Erinnerungen der damaligen Teilnehmer und Archivmaterial eine spannende Episode deutsch-deutscher Sportbeziehungen noch einmal aufleben lässt.

"Die kalten Ringe" ist am Dienstag den 27.07. ab 21 Uhr auch im rbb-Fernsehen zu sehen.

Dieser spannende Dokumentarfilm wird am 27. Juli im rbb Fernsehen gezeigt.