"Was wäre wenn"

Verschobene Kunstausstellungen im Netz

„Wegen Corona auf unbestimmte Zeit verschoben“ – diese frustrierende Mitteilung heftet unzähligen Ausstellungen und Kunstprojekten an. Museen und Ausstellungshäuser öffnen zwar nach und nach, viele Kunstschauen können aber dennoch erst einmal nicht stattfinden, weil die Terminkalender der Galerien durch die lange Schließzeit völlig durcheinander geraten sind.

Kunst auf raumwww © Screenshot
Kunst auf raumwww | © Screenshot

Die beiden Berliner Künstler Daniel Hahn und Johannes Mundinger haben für betroffene Künstler ein Online-Archive geschaffen. Unter dem Motto „was wäre gewesen wenn“ kann man auf der Internetseite raumwww Kunstwerke sehen, die man wegen Corona leider zur Zeit nicht sehen kann.

Künstler, denen durch den Lockdown eine Ausstellung verloren gegangen ist, können sich bei raumwww bewerben und dann auf der neuen Plattform eine Arbeit von sich ausstellen.

Als Besucher der Seite navigiert man sich durch die Kunstwerke, wie durch einen virtuellen Stadtplan: man zoomt sich ran und rein in die Arbeiten und erfährt per Klick sämtliche Informationen über Künstler und Werk.

Über dieses digitale Archiv analoger Kunst sprach marie Kaiser mit den Initiatoren Daniel Hahn und Johannes Mundinger.

Link:
raumwww.de