Interview - Teuflische Jahre. Pardon: Die deutsche satirische Monatsschrift 1962-1982

Wir sprechen mit dem Herausgeber

Teuflische Jahre Pardon: Die deutsche satirische Monatsschrift 1962-1982 von Gerhard Kromschröder
Favoritenpresse
Teuflische Jahre Pardon: Die deutsche satirische Monatsschrift 1962-1982 von Till Kaposty-Bliss u.a. | © Favoritenpresse Download (mp3, 14 MB)

Ihre schrägen, provokant-lustigen Cover hingen als Poster in vielen WG-Zimmern der alten BRD: PARDON, das Satiremagazin der 60er und 70er Jahre. „Die deutsche satirische Monatsschrift (1962–1982)“ gilt als Kindergarten der Neuen Frankfurter Schule, die Gründer der „Titanic“ lernten hier laufen.

Ein Magazin, das investigativen Journalismus, kompletten Nonsens, Anarchie und Aktionismus fröhlich vereinte. Kirche und Nationalsozialismus, Bundeswehr und Atomenergie – das Magazin arbeitete sich fleißig an seinen Lieblingsthemen ab. Lieblingsfeinde Nummer eins waren Franz Joseph Strauß, Axel Springer und die Bild-Zeitung.

Das Thema des Titels von 1973, auf dem der Bundeskanzler Willy Brandt mit Pudelmütze, dicken Ohrenschützern und roter Nase zu Zeiten der Ölkrise abgebildet ist, besitzt eine verblüffende tagesspolitische Aktualität: „Nicht zittern und zagen: Deutsche haltet durch! Wie wir die die Energiekrise meistern können“. Eine Ausstellung und ein Buch würdigen nun das legendäre Magazin.

Wir sprechen mit dem Verleger Till Kaposty-Bliss im Studioeins.