BKA Theater

Operette für zwei schwule Tenöre

Florian Ludewig und Johannes Kram bringen die Geschichte eines Männerpaares als Operette auf die Bühne, die sich zwischen der Klischeewelt einer Landidylle und der schwulen Großstadtszene bewegt.

Operette für zwei schwule Tenöre © Promo
Operette für zwei schwule Tenöre | © Promo

Die "Operette für zwei schwule Tenöre" ist weder Parodie, noch eine "Retro"-Imitation des Genres, sondern ein Stück, das die musikalische und stilistische Welt der Operette mit heutigen Bildern und Themen füllt. Oder umgekehrt: Ein Stück, das Themen unserer Zeit mit Hilfe eines alten Genres eine neue Perspektive verleiht.

Als eine Art "Kammer-Operette" kommt sie auf der Bühne mit nur zwei Protagonisten mit einer rasanten Kombination aus Gesang, Schauspiel und Komik aus, die von drei jungen Ensemble-Männern unterstützt werden, die für Chor, Tanz und schräge Kostümwechsel verantwortlich sind.

Es entstehen 15 neue Musikstücke, die aus der sogenannten goldenen Zeit der Operette stammen könnten. Dabei ist das Stück so konzipiert, dass die Zuschauer*innen irgendwann nicht mehr darüber nachdenken, ob sie in alter oder neuer Musik schwelgen, sondern es sich einfach selbstverständlich anfühlt, weil die Musik ihre eigene Wucht entfaltet ohne Angst vor Rums und Pathos.

Das Stück spielt mit der Verwirrung, dass es plötzlich ganz normal erscheint, dass eine Geschichte von heute mit dieser Art von Musik getragen wird.

Knut Elstermann spricht darüber mit Johannes Kram (Buch, Liedtexte) und den Tenören Felix und Ricardo.


Quelle: BKA Theater