Gazino Berlin

İşçi heißt Arbeiter*in – Allein in der Fremde

Zu Gast im Studio: Aziza A

Gazinos? Das sind Nachtclubs mit Restaurantbetrieb. In der Türkei gibt es viele. Die großen, bekannten aus den "goldenen Zeiten", und die weniger angesehenen, versteckt in engen, dunklen Gassen.

Gazino Berlin
Gazino Berlin | © Heimathafen Neukölln

Auch in Berlin gab es Gazinos. Heute ist diese Tradition allerdings so gut wie ausgestorben. In "İşçi heißt Arbeiter*in – Allein in der Fremde" kreieren die Schauspieler gemeinsam mit der vierköpfigen Band um Turgay Ayaydınlı und Aziza A. ein zeitgemäßes glamouröses Gazino.

Entlang der Lieder aus vergangenen Zeiten entspinnt sich die Geschichte einer ungewöhnlichen jungen Frau, die ihre Kindheit und Jugend in der noch jungen türkischen Republik erlebt, zwischen den alten Mythen, den Geisterbeschwörungen und den Verlockungen der Moderne mit ihren Kinofilmen und Nachtclubs.

Wir erleben sie kaum erwachsen geworden auch als Gastarbeiterin in West-Berlin. Ihre Fabrikarbeit, ihr Heimweh, die Alt-Berliner Tanzlokale, die erste Liebe, die Studentenunruhen und das eigene Erwachen.

Am 3.9. entsteht das Gazino Berlin im Heimathafen Neukölln, vorgefeiert wird heute bei radioeins.

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Gazino Berlin
Heimathafen Neukölln
Download (mp3, 22 MB)

Gazino Berlin lädt das Publikum ein, sich an zwei Abenden gemeinsam auf die Zeitreise durch die Jahrzehnte vor und nach dem Anwerbeabkommen zu begeben.

Am 3 & 4. September kann man im Herzen von Neukölln das Lebensgefühl der alten glamourösen türkischen Gazinos erleben.