Interview - Klima-Monologe im Heimathafen Neukölln

Die Klima Monologe
Michela Ravasio, Luisa Le van
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Zeitgenössisches Theater, das auf das reagiert, was ist, das die Welt reflektiert, in der wir leben: Autor und Regisseur Michael Ruf hat sich mit dokumentarischen Stücken wie den NSU-Monologen und den Mittelmeer-Monologen einen Namen gemacht. Nun folgen konsequenterweise die Klima-Monologe. Dürren, Überschwemmungen, Stürme, unbewohnbare Zonen und Verteilungskämpfe breiten sich aus.

Die 1,5 Grad-Marke erscheint immer unrealistischer und das Zeitfenster, das noch zum Handeln bleibt, wird immer kleiner. Die Klima-Monologe erzählen von den weltweiten Kämpfen verschiedenster Menschen gegen den Klimawandel. Sie geben Einblick, wie Menschen in unterschiedlichen Regionen der Welt ganz konkret die Folgen des Klimawandels in ihren eigenen Biografien spüren: Ernteausfällen auf dem Land oder als Tagelöhner in der Stadt, zwischen Sicherheit und Identität, zwischen Hunger und Risiko. Die Klima-Monologe sind dokumentarisches Theater. Autor und Regisseur Michael Ruf führte dafür Stunden- und Tagelange Interviews mit Menschen, die auf unterschiedliche Weise vom Klimawandel betroffen sind.

Im Anschluss an jede Vorführung finden intensive Publikumsgespräche statt. Bei uns zu Gast: Theatermacher Michael Ruf.

Die Klima Monologe
Die Klima Monologe | © Anthony Artis