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Kollektiv Prinzessinnengarten

Er boomt, in Berlin und anderen Großstädten, der Gemeinschaftsgarten. Zusammen in der Erde buddeln, Freundschaften schließen und anschließend auch noch das eigene Obst und Gemüse mit nach Hause nehmen. Das ist auch die Idee vom Prinzessinnengarten

Prinzessinnengärten in Berlin-Kreuzberg am Moritzplatz © imago/Waldemar Boegel
Prinzessinnengärten in Berlin-Kreuzberg am Moritzplatz | © imago/Waldemar Boegel

„Willst Du ein Leben lang glücklich sein, so schaffe Dir einen Garten“ - besagt eine japanische Weisheit, der wir nur allzu gerne folgen möchten. Doch nicht jeder hat einen Zugang zum eigenen Garten, weshalb heute der Gemeinschaftsgarten wichtiger scheint denn je. Gerade in Großstädten boomt die Rückkehr der Gärten in die Stadt, das Urban Gardening. Seit über zehn Jahren gibt es den Prinzessinnengarten am Moritzplatz. Eine Brache, die von Anwohner*innen in einen mobilen Garten umgewandelt worden ist.

Heute ist das Kollektiv Prinzessinnengarten größer geworden und hat weltweit Aufmerksamkeit, sogar Auszeichnungen bekommen – dafür, dass dieser Garten nicht nur ein Garten ist, sondern ein Beispiel für eine sozialere und ökologischere Gesellschaft.

Silke Super sprach darüber mit Hanna Burkhardt vom Kollektiv Prinzessinnengarten.

Prinzessinnengärten in Berlin-Kreuzberg am Moritzplatz © imago/Waldemar Boegel
imago/Waldemar Boegel
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Hanna Burkhardt vom Kollektiv Prinzessinnengarten © radioeins/Jochen Saupe
Hanna Burkhardt vom Kollektiv Prinzessinnengarten | © radioeins/Jochen Saupe