Buch

Gelbe Wildpferde mit Bürstenfrisur

Wir sprechen mit dem Autor Stefan Schomann

Auf der Suche nach den wilden Pferden von Stefan Schomann
Auf der Suche nach den wilden Pferden von Stefan Schomann | © Galiani Berlin

Sollten Sie einmal die himmelweite Steppe der Mongolei aus nächster Nähe zu bestaunen wollen, dann fliegen Sie ganz einfach fünfeinhalbtausend Kilometer nach Ulaanbaatar. Von dort sind es auf dem Landweg nicht einmal mehr anderthalbtausend. Klingt beschwerlich?

Dann stellen Sie sich einmal vor, diese Reise in einer klimatisierten Holzkiste zu anzutreten, und zwar als gelbes Pferd mit Bürstenmähne. 1992 begann ein beispielloses Artenschutzprogramm: die Wiederansiedelung der Przewalskipferde per Flugzeugtransport in seiner Heimat, wo sie Tachi heißen.

In freier Wildbahn waren sie bereits ausgestorben, bis engagierte Privatiers und Wissenschaftler in Kooperation mit europäischen Zoos auf den Plan traten, das zu ändern. Heute galoppieren 300 Tachi durch die Steppe. Darunter in Berlin, Hagenbeck, Köln und Hellabrunn geborene.

Die kaum zu glaubende Geschichte der letzten verblieben Urwildpferd-Art erzählt Stefan Schomann. Für sein Buch – und die Tachi – ist er von Deutschland aus viele tausende Kilometer quer durch Europa und Asien gereist.

Ob er zu Pferde zum studioeins kommt, ist ganz und gar seine Sache.

Auf der Suche nach den wilden Pferden von Stefan Schomann
Galiani Berlin
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