Theater

"Exil" – Saisonstart am Berliner Ensemble

Wir sprechen mit dem Schauspieler Oliver Kraushaar

Paris, 1935: eine pulsierende Großstadt mitten in Europa. Eine Stadt, die zum Exil-Ort wird für Tausende, die nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 Deutschland verlassen müssen. Als einer der Ersten erkannte Lion Feuchtwanger schon in den 20er- Jahren die Gefahren, die von Hitler und dessen Partei ausgingen.

Oliver Kraushaar im studioeins
Oliver Kraushaar im studioeins | © radioeins / Jochen Saupe

In seinem Roman Exil, den er 1939 beendete, gelingt es ihm, die Zeit vor dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges lebendig zu machen – für die Nachgeborenen, die nicht würden begreifen können, warum die meisten untätig blieben, während die Gewalt der nationalsozialistischen Herrschaft immer konkreter wurde.

Feuchtwanger schreibt in „Exil“ über Opportunismus, Unterdrückung, Zivilcourage, Liebe und Verrat.

Das Berliner Ensemble startet in seine neue Spielzeit mit diesem Stoff, wir sprechen darüber mit dem Schauspieler Oliver Kraushaar.

Oliver Kraushaar im studioeins
radioeins / Jochen Saupe
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