Theater

Die letzten Tage der Menschheit

Wir sprechen mit dem Theatermacher Paulus Manker & Schauspieler Benedikt Haefner

8. Juni 1914. Wien. Ringstraßenkorso. "Extraausgabee - ! Neue Freie Presse! Die Pluttat von Sarajevo! Da Täta a Serbee!"...

Die letzten Tage der Menschheit
radioeins aktuell | © Sebastian Kreuzberger

Die Zeitungsverkäufer knallen die Blätter auf die Kaffeehaustische, an denen das Publikum sitzt. Der erste Weltkrieg hat begonnen und damit beginnt in der Belgienhalle in Siemensstadt ein spektakuläres Theaterereignis.

Ein Theaterkrieg. 6 Stunden lang dauert er. Die Grenzen zwischen Schauspielern und Publikum verschwimmen, während die detailreich ausgestatteten Schauplätze an immer neuen Orten entstehen und wieder verschwinden. Der Regisseur wird zum Lokführer und die Zuschauer zu Passagieren einer qualmenden Dampflok.

Vor der Halle wartet die Hölle: Der Schauplatz für ein Schlachtfeld an der Südwestfront. In der Halle eine üppige Henkersmahlzeit.

Warum hat der Wiener Theatermacher Paulus Manker dieses „unaufführbare“ Mammutwerk von Karl Kraus nach Berlin gebracht?

Er wird es uns erzählen und bringt einen der vielen tollen Schauspieler*innen mit: Benedikt Haefner.

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Die letzten Tage der Menschheit
Sebastian Kreuzberger
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