Interview - "Ping Pong Stereophonie oder Bomben auf sanfte Wiesen"

Ping Pong Stereophonie
marc bluhm
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"Ping Pong Stereophonie oder Bomben auf sanfte Wiesen" ist ein Cantus Firmus zum Text "Rockmusik - Missbrauch von Heeresgerät" des Medientheoretikers Friedrich Kittler. Cantus Firmus wird eine festgelegte Melodie genannt, die im Rahmen eines musikalischen Werkes von den anderen Stimmen umspielt wird, ohne selbst besonders weitgehend verändert zu werden. Ping und Pong führen durch den Abend.

Im Studio spielt die Z.Johnson-„Big-Band“ und es gibt eine Liveschaltung zu Friedrich Kittler. Es geht um die Ursprünge des Radios, um „Funkerspuk“ und „Mißbrauch von Heeresgerät.“

Ursprünglich in Friedenszeiten geplant und überrollt vom Krieg gegen die Ukraine bekommt die Auseinandersetzung mit Kittlers Text, ganz neue Blick- und Denkwinkel.

Zu sehen ist diese Produktion wieder am am 3. Dezember, um 19.30 h in der Anderen Welt Bühne. Darüber sprechen wir heute Abend mit der Schauspielein und Regisseurin des Stückes Ines Burdow: Pong/das Da/Military-Woschel/Friedrich Kittler.