Ausstellung

Späti als Soziotop – Künstlerin Silky baut Späti aus Pappmaché nach

Der Späti ist aus Berlin nicht mehr wegzudenken. Er ist nicht nur der Kleinladen mit Zeitschriften, Alkoholika, Tabakwaren und Süßigkeiten, oder Dingen des täglichen Bedarfs, die man vergessen hatte im Supermarkt einzukaufen...

Silky © radioeins
Silky | © radioeins

Vom Kleinladen mutierte er zum sozialen Raum und so mancher Laden gehörte vor Corona zur Partyzone. Man feierte draußen auf Bänken mit anderen Gästen oder traf sich dort zum „Vorglühen“.

In einer kolossalen Gesamtinstallation beleuchtet die Berliner Künstlerin Silky das Phänomen Spätkauf mit hunderten von selbstgestalteten Produkten, Schildern, Aufbauten und Objekten in der Galerie Salon 36, die zum legendären Musik-Club und Veranstaltungsort SO 36 in Kreuzberg gehört.

Die Galerie Salon 36 wird selbst zum überdimensionierten Späti und zum Verkauf stehen handsignierte Produkte von Bands wie Die Ärzte, Fehlfarben, Die Goldenen Zitronen, Oma Hans, Stereo Total und anderen an.

Der Erlös geht an den Veranstaltungsort SO 36, der seit der Stilllegung um seine Existenz kämpft.

Silky Späti
Silky Späti | © Dorina Lahrmann