Literatur

Erinnern Stören. Der Mauerfall aus migrantischer und jüdischer Perspektive

Zum Tag der deutschen Einheit veröffentlicht der Verbrecherverlag in diesem Jahr ein Buch über den Mauerfall. Schon der Titel „Erinnern Stören“ verrät: Dieses Buch ist nicht wie andere Erinnerungsbücher. In der Textsammlung von Lydia Lierke und Massimo Perinelli finden sich keine Identitätsdiskurse zwischen Ost- und Westdeutschen...

Erinnern Stören. Der Mauerfall aus migrantischer und jüdischer Perspektive von Lydia Lierke & Massimo Perinelli (HG)
Erinnern Stören. Der Mauerfall aus migrantischer und jüdischer Perspektive von Lydia Lierke & Massimo Perinelli (HG) | © Verbrecher Verlag

In der Textsammlung von Lydia Lierke und Massimo Perinelli finden sich keine Identitätsdiskurse zwischen Ost- und Westdeutschen. Es sind jene Erzählungen versammelt, die in der deutsch-deutschen Gedächtniskultur bisher wenig Platz finden: migrantische und jüdische Perspektiven.

In „Erinnern Stören“ schreiben die, für die mit der Wende ein erneuter Kampf um Teilhabe begann. Es geht um die 90er Jahre, um Bürgerrechtskämpfe in Ost und West, Gast- und Vertragsarbeiter:innen, Einflüsse auf jüdisches Leben, Sinti und Roma im Nachwendedeutschland.

Wir sprechen darüber mit dem Schauspieler, interkulturellen Familienberater, Theater- und Medienpädagogen Hamze Bytyci, der als Kind aus dem Kosovo nach Deutschland immigrierte und die Wiedervereinigung im Kirchenasyl miterlebte.

Erinnern Stören. Der Mauerfall aus migrantischer und jüdischer Perspektive von Lydia Lierke & Massimo Perinelli (HG)
Verbrecher Verlag
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