Stummfilm-Konzert

100 Jahre NOSFERATU

Dazu sprechen wir mit dem Komponisten Stephan Graf von Bothmer.

Im März 1922 wurde der wohl bedeutendste deutsche Film uraufgeführt: Nosferatu, am 4. März im Marmorsaal des Zoologischen Gartens Berlin und am 15. März als Kinostart im Primus-Palast.

Nosferatu (Max Schreck)
Nosferatu (Max Schreck) | © IMAGO / Cinema Publishers Collection

Es gibt wohl keinen besseren Ort für dieses Geburtstags-Festival, als das Theater im Delphi, 1929 gebaut, das mit seinem morbiden, nahezu mystischen Charme dem Spektakel seinen Schauplatz bietet. In diese Kulisse wird das StummfilmKonzerte-Festiva 2022 stattfinden.

Der Auftakt: NOSFERATU wird von Stephan Graf v. Bothmers Berliner Live-Filmmusic-Orchestra + Chor interpretiert. Bothmers Musik ist packend und extrem suggestiv: statt den Film zu überladen, schlüpft sie quasi in den Film hinein, lässt Archetypen lebendig werden und nimmt das Publikum mit. Es erlebt den Film von innen heraus!

Eine ebenso wunderbare wie unheimliche Reise ins Unbewusste, das Land der verborgenen Ängste und Wünsche.

Die Musik des bekannten Komponisten und Pianisten Stephan Graf v. Bothmers ist schaurig und ergreifend schön – und die erfolgreichste Filmmusik zu diesem Film seit der Stummfilm-Zeit. Sie wurde weltweit, von den Philippinen bis nach Kolumbien, aufgeführt – sogar Open Air am Grab des Regisseurs F. W. Murnau. Sie verleiht dem Film eine Tiefe, die unerreichbar schien.

Am Wochenende wird NOSFERATU in großer Besetzung gefeiert, unter der Woche werden weitere Konzerte mit Filmen, die geradezu zu Ikonen der Filmgeschichte geworden sind und die unterschiedlichsten Genres stattfinden.

Dazu sprechen wir mit dem Komponisten Stephan Graf von Bothmer.

Nosferatu (Max Schreck)
IMAGO / Cinema Publishers Collection
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