Literatur

"Ich möchte lieber nicht" - ein Buch über die Rehabilitierung des Pessimismus

Wir sprechen mit der Autorin Juliane Marie Schreiber

Scheitern als Chance, positiv Denken und ein jeder ist sowieso seines Glückes Schmied. Und wer dennoch Pech hat, den Job oder die Beziehung verliert, der war irgendwie nicht positiv genug eingestellt – oder?

Ich möchte lieber nicht von Juliane Marie Schreiber
Ich möchte lieber nicht von Juliane Marie Schreiber | © Piper

Der Zwang zum Glück ist allgegenwärtig, kritisiert die Autorin und Politologin Juliane Marie Schreiber. Nicht nur Ratgeber, sogar Duschbäder oder Beutel-Tees fordern uns auf, positiv und glücklich zu sein.

Wir sollen Scheitern als Chance begreifen und ständig unser Selbst entfalten, ausgestattet mit dem richtigen Mindset natürlich. Wie sehr der Terror des Positiven nervt, belastet und den Zusammenhalt schwächt, thematisiert Juliane Marie Schreiber in ihrem Buch „Ich möchte lieber nicht - Eine Rebellion gegen den Terror des Positiven“.

Warum negatives Denken, Schmerz und Wut uns am Ende voranbringen, darüber sprechen wir mit Juliane Marie Schreiber.