Theater

"Madre"

Wir sprechen mit der Schauspielerin Inka Löwendorf

Ein Stück über die unerwarteten Auswirkungen kapitalistischer Logik, Geschäfte mit der Liebe und die Erfindung neuer Formeln für persönliche Beziehungen.

Inka Löwendorf © radioeins/Jochen Saupe
Inka Löwendorf | © radioeins/Jochen Saupe

Die Mutter dagegen lebt in engen Verhältnissen. Seit sie verwitwet ist, hat sie mehr Zeit denn je. Für eine Tochter sowieso. Und ihre kleine Rente könnte auch eine Aufbesserung vertragen. Die Mutter wendet sich also an die Tochter mit einem Angebot, welches diese nicht ausschlagen kann. Die beiden bilden trotz aller Widrigkeiten eine atypische Familie, in der die eine jeweils das verkörpert, was der anderen fehlt.

Regisseurin Réka Kincses reflektiert in der Inszenierung der mallorquinischen Dramatikerin Marta Barceló, wie Beziehungen zwischen Menschen entstehen, was eine Familie auszeichnet, was von bestimmten Verwandtschaftsverhältnissen erwartet wird, und welche Auswirkungen ein Gefühl der Verlassenheit oder des Verlusts der Familie auf jemanden haben kann.

Ein Stück über die unerwarteten Auswirkungen kapitalistischer Logik, Geschäfte mit der Liebe und die Erfindung neuer Formeln für persönliche Beziehungen.

Inka Löwendorf © radioeins/Jochen Saupe
radioeins/Jochen Saupe
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