Thursday for Future

Mittagessen ohne Einweg-Müll

Der Lockdown geht in die nächste Runde. Restaurants und Bistros geraten an ihre existentiellen Grenzen. Aber wir können sie unterstützen, indem wir Essen zum Mitnehmen bestellen. Leider bedeutet das viel Verpackungsmüll.

Weckglas mit Risotto und Daumen eines hungrigen Schulkindes © radioeins/J. Vismann
Weckglas mit Risotto und Daumen eines hungrigen Schulkindes | © radioeins/J. Vismann

Wir haben gestern an dieser Stelle bereits ein Mehrweg-System für Essen-to-go vorgestellt.

Julia Vismann hat weitere Alternativen getestet.

Weckglas mit Risotto und Daumen eines hungrigen Schulkindes © radioeins/J. Vismann
radioeins/J. Vismann
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Sandra Hirsch und Hubert Roth, Inhaber der Meierei © radioeins/J. Vismann
Sandra Hirsch und Hubert Roth, Inhaber der Meierei | © radioeins/J. Vismann

Infos im Internet:

Mittagessen ohne Müll! Einweg abschaffen!

https://rebowl.de

https://www.vytal.org

https://meierei.net/kontakt

https://www.pizzabow.com

@recup2go

@MyVYTAL

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Verpackungsnovelle

Restaurants, Bistros und Cafés, die Essen für unterwegs oder To-Go-Getränke verkaufen, sind ab 2023 verpflichtet, ihre Produkte auch in Mehrwegverpackungen anzubieten. Die Mehrwegvariante darf nicht teurer sein als das Produkt in der Einwegverpackung. Außerdem müssen für alle Angebotsgrößen eines To-Go-Getränks entsprechende Mehrwegbecher zur Verfügung stehen. Von der Pflicht ausgenommen sind z.B. Imbisse, Spätkauf-Läden und Kioske, in denen insgesamt fünf Beschäftigte oder weniger arbeiten und die eine Ladenfläche von nicht mehr als 80 Quadratmetern haben. Aber sie müssen den Kundinnen und Kunden ermöglichen, deren eigene Mehrwegbehälter zu befüllen.

Nach dem Beschluss des Bundeskabinetts muss die Novelle des Verpackungsgesetzes vom Bundestag verabschiedet werden und den Bundesrat passieren.

Quelle: BMU