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Zu gut verschlüsselt: Wenn das Geld in einer Kryptobörse feststeckt

Web, Mobile, Social Media

Seit im letzten Jahr die Kurse für Bitcoin und andere Kryptowährungen in den Keller gegangen sind, haben die digitalen Währungen ordentlich an Reiz verloren. Dennoch gibt es noch viele Milliarden, die die Menschen besitzen. Oft liegen die nicht bei ihnen auf dem heimischen Computer, sondern bei einer Mischung aus Börse und Bank, damit man mit dem virtuellen Geld auch handeln kann.

Ein Mann schaut erschrocken auf seinen Computer © imago/Westend61
Ein Mann schaut erschrocken auf seinen Computer | © imago/Westend61

Bei der kanadische Kryptobörse "QuadrigaCX" sind um die 250 Millionen kanadische Dollar (rund 170 Millionen Euro) von 115.000 Nutzern angelegt. Nun ist der Betreiber gestorben und das Geld auf der Handelsplattform ist nicht mehr zugänglich. Grund dafür: Die Daten auf der Plattform sind zu gut verschlüsselt, nur der verstorbene Betreiber und Gründer kannte die Passwörter. Was für eine Räuberpistole.

Nancy Fischer spricht darüber mit dem radioeins-Multimedia-Experten Daniel Finger.

Ein Mann schaut erschrocken auf seinen Computer © imago/Westend61
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