Medizinische Notizen

Trisomie 21 Bluttest

mit Dr. med. Julia Fischer

Seit einigen Wochen wird darüber hitzig diskutiert: Ein Bluttest, der Schwangeren die Wahrscheinlichkeit eines Down-Syndroms bei ihrem Kind berechnet. Diesen sogenannten nicht invasiven Pränataltest (NIPT) gibt es seit 2012, bisher mussten Schwangere die Kosten zwischen 130 und 400 Euro aber selber tragen. Jetzt will der Gemeinsame Bundesausschuss ihn zur Kassenleistung für Risiko-Schwangere machen.

Über eine vorgeburtliche Blutentnahme soll der sogenannte "Praena-Test" Aufschluss über eine mögliche Erkrankung des Kindes an Trisomie 21 geben © dpa/Tobias Kleinschmidt
Über eine vorgeburtliche Blutentnahme soll der sogenannte "Praena-Test" Aufschluss über eine mögliche Erkrankung des Kindes an Trisomie 21 geben | © dpa/Tobias Kleinschmidt

Ganz unabhängig von den vielen ethischen Fragen, die die Debatte aufwirft, wollen wir nochmal über die reine Wissenschaft dahinter sprechen. Was ist das doch gleich, Trisomie? Wie wurde das Risiko dafür bisher untersucht und was macht der Bluttest anders?

Die Antworten hat unsere radioeins-Ärztin Dr. Julia Fischer.

Über eine vorgeburtliche Blutentnahme soll der sogenannte "Praena-Test" Aufschluss über eine mögliche Erkrankung des Kindes an Trisomie 21 geben © dpa/Tobias Kleinschmidt
dpa/Tobias Kleinschmidt
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