Lokalmatador

Andreas Vey

im Interview

Andreas Vey wächst in einem ostwestfälischen Dorf auf und merkt schnell, dass er irgendwie nicht dazugehört – Bolzplatz, Schützenfest und Raucherecke auf dem Schulhof sind einfach nicht die richtigen Orte für jemanden wie ihn, der sich heimlich für Schminke interessiert und gerne Duschvorhangbefestigungen als Ohrringe trägt.

Andreas Vey
Andreas Vey | © Harun Gule

Klar, dass Berlin da ein Sehnsuchtsort ist – schließlich finden sich hier trotz aller Gentrifizierung noch einige Nischen für Menschen, die irgendwie "dazwischen" sind.

Folgerichtig zieht Vey in die Hauptstadt und nimmt dort seine Debüt-EP „Things I MIght Never Know“ auf, die von „Depressionen, Schmerz und dem Versuch, in der Welt einen Platz zu finden“ erzählt, und deren fragiler Indie-Pop ihm bereits Vergleiche mit Jeff Buckley eingebracht hat.

Grund genug, ihn als heutigen Lokalmatador zum Gespräch zu bitten und seine Musik vorzustellen!

Der Beitrag ist noch bis zum 23.11.2022 00:00:00 verfügbar.