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Nell Zink "Virginia"

Virginia in den 1960er Jahren. Peggy Vallaincourt ist ihrem Mann davongelaufen. Einem schwulen Dichter, den sie in jungen Jahren geheiratet hat und der sie gesellschaftlich, intellektuell und emotional locker in die Tasche steckte. Peggy fürchtet, er könne ihr die gemeinsame Tochter wegnehmen. Um unterzutauchen, wendet sie einen brachialen Trick an.

"Virginia" von Nell Zink (Cover) © Rowohlt
"Virginia" von Nell Zink (Cover) | © Rowohlt

Peggy behauptet ihre Tochter Mickie – die helle Haut hat – sei eine Schwarze. Und zu ihrer Verblüffung sehen von da an alle in Mickie und Peggy Schwarze. In ihrem Roman „Virginia“ spielt die in den Südstaaten geborene und in Brandenburg lebende Autorin Nell Zink einmal mehr mit sozialen Tabus und politischer Korrektheit.

Unser Literaturagent Thomas Böhm hat das Buch gelesen.