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Glorreiche Ketzereien

Eine Küche in der irischen Stadt Cork. Die Leiche liegt auf den blutverschmierten Fliesen – daneben die Tatwaffe: Ein religiöse Devotionalie, ein heiliger Stein. So könnte irgendein Krimi anfangen. Aber „Glorreiche Ketzereien“ ist nicht irgendein Krimi. Jedenfalls keiner, bei dem es darum geht, herauszufinden, werder Mörder ist.

Glorreiche Ketzereien von Lisa McInerney
Glorreiche Ketzereien von Lisa McInerney | © liebeskind

Die Mörderin steht von Anfang an fest: Maureen war es, die Mutter des Corker Unterweltkönigs Jimmy, der die Leiche für sie praktischerweise verschwinden lässt. Doch damit wird eine Reihe fataler Ereignisse ausgelöst, die das Leben des alleinerziehenden Vaters Tony, seines Sohns Ryan und der Prostituierten Georgie durcheinanderwirbeln. Und das sind nur einige der Figuren, die die irische Autorin Lisa McInerney in ihrem Roman „Glorreiche Ketzereien“ auf den Leser loslässt.

Literaturagentin Marie Kaiser hat „Glorreiche Ketzereien“ gelesen.