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Gezeiten der Stadt

von Kirsty Bell

Vom Küchenfenster ihrer neuen Wohnung am Tempelhofer Ufer sieht die Kunstkritikerin Kirsty Bell ein Stück von Berlin. Als Ihre Ehe zerbricht, schaut sie genauer hin: Was genau sieht sie da eigentlich? Was ist das überhaupt für eine Perspektive?

Kirsty Bell - Gezeiten der Stadt
Kirsty Bell - Gezeiten der Stadt | © Kanon Verlag

Sie begibt sich auf die Spurensuche: Nach den Menschen, die vor ihr im Haus gewohnt haben. Nach den Geschichten der Gebäude, die sie umgeben. So weitet sich ihr Blick immer mehr und es entsteht ein Berliner Stadtgeschichte um die Schicksale von Frauen herum, die ihre Träume nicht leben konnten und im Wandel der Zeiten vergessen wurden.

„Gezeiten einer Stadt“ heißt Kirsty Bells sehr persönliche Geschichtsschreibung – radioeins Literaturagent Thomas Böhm hat sie für uns gelesen