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"Gebrauchsanweisung für Heimat" von Andreas Altmann

Neu-Delhi, Brazzaville, Wien oder Hanoi: Andreas Altmann hat schon die unterschiedlichsten Orte als Heimat erlebt. Radikal ehrlich und voller Poesie nähert er sich einem Begriff, der so aufgeladen wie schwer zu fassen ist. Er schildert, wo auf seinen Reisen ihm Heimatverbundenheit, Heimatfreude und Fremdheit begegneten, welche Fragen zu Herkunft und Identität er sich stellt – und wie wichtig für ihn Freundschaften, Sprache, Musik sind, um sich heimisch zu fühlen.

Gebrauchsanweisung für Heimat von Andreas Altmann © Piper
Gebrauchsanweisung für Heimat von Andreas Altmann | © Piper

Skandalös kurz findet der Reiseschriftsteller, Reporter und Autor Andreas Altmann das Leben. Und deshalb rät er jedem, raus und weg zu gehen und so viel von der Welt zu sehen und zu lernen, wie es nur irgendwie geht. Auf dass wir alle zu kosmopolitischen Patrioten werden!

Altmann selbst ist seiner Geburtsstadt Altötting so früh entkommen wie er nur konnte, hat im japanischen Zen-Kloster, im indischen Ashram, vor allem aber unterwegs gelebt. Dass ausgerechnet er über den besetzten Begriff "Heimat" schreibt, scheint auf den ersten Blick ein Widerspruch in sich zu sein.

Wie seine "Gebrauchsanweisung für Heimat" aussieht, kann Literaturagentin Gesa Ufer sagen. Sie hat Andreas Altmanns neues, gleichnamiges Buch gelesen.