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"Nachtdämmern"

von Steinunn Sigurdadottir:

"Nachtdämmern" versammelt Gedichte von Islands berühmtester Dichterin zum sterbenden Großgletscher Vatnajökull in Südostisland, dem Gletscher von Steinunn Sigurdardóttirs Kindheit, der in unseren Tagen weltweit zum traurigen Symbol des Klimawandels geworden ist.

Steinunn Sigurdadottir: Nachtdämmern
Steinunn Sigurdadottir: Nachtdämmern | © Dörlemann

Gletscher prägen nicht nur den Anblick von Island – sie geben der Insel auch ihre Identität. Denn Island ist ein Land aus Eis und Feuer. Doch die Gletscher verschwinden aufgrund der Klimaerwärmung. Dieses Verschwinden beschreibt die isländische Autorin Steinunn Sigurdadottir in ihrem Gedichtband „Nachtdämmern“ als das Sterben eines Lebewesens, das sie von Kindheit an begleitet hat. Und mit seinem Tod wird Island zum „Land von Feuer und Nichts“.

Unser Literaturagent Thomas Böhm hat Steinunns Trauergesang auf ein Naturwunder gelesen.