Berlinale Talents Event

Porno neu erfinden: Die Ethik von Erika Lust

Wie und warum hat Erika eine Kamera in die Hand genommen? Die Sex-positive Regisseurin Erika Lust (XConfessions) analysiert den androzentrischen Raum von Pornos und Massenmedien und seine Darstellung von Sex, Sexualität und Frauen, die durch den männlichen Blick und seine Ideale entstehen.

Erika Lust, Pionierinnen feministischer Pornografie © Berlinale
Erika Lust, Pionierinnen feministischer Pornografie | © Berlinale

Für Erika Lust vollzieht sich eine Veränderung im Produktionsprozess, das heißt, was vor der Kamera passiert, hat alles mit den Menschen dahinter zu tun.

In Begleitung der Berlinale Shorts Kuratorin Maike Mia Höhne diskutiert sie unter dem Titel "Reinventing Porn: Erika's Ethics", wie sich dieses Prinzip auf alles auswirkt, von der Handlung über die Art und Weise, wie Vergnügen, Geschlechterrollen und Agentur dargestellt werden und wie Mitarbeiter am Set arbeiten.

Die Produktionsethik von Erika Lust beschränkt sich keineswegs nur auf den Bereich der Pornografie, und sie stellt Fragen nach dem Platz der sozialen Verantwortung im breiteren Medium des Filmemachens.

Volker Wieprecht sprach darüber mit Erika Lust.