Berlinale | Wettbewerb (Außer Konkurrenz)

Amazing Grace

Ein Konzertfilm, der die menschliche Würde und Sehnsucht nach Freiheit und Gerechtigkeit feiert und der jenseits aller Nostalgie in die Diskussionen um den Zustand der modernen Welt einzugreifen vermag. Und ein Beleg für die nicht nachlassende Strahlkraft der im August 2018 verstorbenen Soul-Ikone.

Sie kommt herein, unscheinbar, lächelt kurz, sammelt sich und beginnt zu singen. Sachte zunächst, dann immer kraftvoller nimmt ihre Stimme die Zuschauer mit in die Unendlichkeit des Paradieses.

Im Januar 1972 nahm Aretha Franklin gemeinsam mit dem Southern California Community Choir und Reverend James Cleveland in der New Temple Missionary Baptist Church in Los Angeles ihr legendäres Album „Amazing Grace“ auf. Auf der Höhe ihres Ruhms beschloss sie, zu ihren Ursprüngen zurückzukehren, zur Welt der Gospelmusik. Das Live-Album, das zum erfolgreichsten Gospel-Album aller Zeiten avancierte, wurde an zwei Tagen eingespielt. Franklin sang Lieder wie „How I Got Over“, „Precious Memories“ und eine elfminütige Interpretation von „Amazing Grace“.

Volker Wieprecht sprach mit Knut Elstermann über "Amazing Grace".


Quelle: Berlinale