Zum Tag der Artenvielfalt

Wie Umweltzerstörung und die Corona-Pandemie zusammenhängen

Traurigerweise haben viele von uns das große Artensterben immer nur dann bemerkt, wenn sie viel weniger tote Insekten von der Autoscheibe abkratzen mussten als früher. Dabei sind die Insekten hierzulande ja längst nicht die einzigen.

Ein Distelfalter sitzt auf einer Distel in einem vom Borkenkäfer zerstörten Fichtenwald © dpa/Julian Stratenschulte
Ein Distelfalter sitzt auf einer Distel in einem vom Borkenkäfer zerstörten Fichtenwald | © dpa/Julian Stratenschulte

Es gibt seit Jahren einen massiven Schwund von Tier- und Pflanzenarten auf der ganzen Welt. Das aktuelle Artensterben verläuft mindestens zehn- bis hundertfach schneller als im Durchschnitt der vergangenen zehn Millionen Jahre. Deshalb gibt es wenig zu feiern, heute am internationalen Tag der Artenvielfalt, aber viel zu besprechen.

Nancy Fischer spricht darüber mit Prof. Dr. Josef Settele, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung in Halle/Saale. Er sagt: Je mehr wir unser Ökosystem vernichten, um so größer ist die Wahrscheinlichkeit von Pandemien. Ein Teufelskreis also.

Ein Distelfalter sitzt auf einer Distel in einem vom Borkenkäfer zerstörten Fichtenwald © dpa/Julian Stratenschulte
dpa/Julian Stratenschulte
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