"Fridays for Future"

Wie man Greta Thunberg in Schweden sieht

In Usbekistan, im Kongo, auf Mauritius und Vanuatu, in Panama, Nepal und in Grönland - Kinder und Jugendliche aus all diesen Ländern und vielen weiteren werden morgen irgendwann ihr Zuhause verlassen und demonstrieren gehen. Und zwar für mehr Klimaschutz - bei den großen, globalen "Fridays for Future"-Demonstration in über 90 Ländern.

Die Schwedin Greta Thunberg in Hamburg © dpa/Daniel Bockwoldt
Die Schwedin Greta Thunberg in Hamburg | © dpa/Daniel Bockwoldt

Dabei sind längst nicht mehr nur Schüler, sondern auch Studenten, ältere Menschen und Wissenschaftler - Scientist for Future.

Die Idee aber kommt von der 16jährigen Greta Thunberg aus Schweden. Vor einem halben Jahr saß sie noch allein mit ihrem Pappschild vorm schwedischen Parlament, mittlerweile ist ihr Protest ein weltweites Phänomen.

In Schweden ist die Klimaschützerin mittlerweile zur wichtigsten Frau des Jahres ausgerufen worden. Die 16jährige setzte sich in einer Umfrage der Zeitung "Aftonbladet" knapp gegen die Parteichefin der schwedischen Christdemokraten durch. Zudem wurde sie für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen.

Und was sagen die Schweden dazu? Nancy Fischer sprach darüber ARD-Korrespondent Carsten Schmiester in Stockholm.

Die Schwedin Greta Thunberg in Hamburg © dpa/Daniel Bockwoldt
dpa/Daniel Bockwoldt
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