Studie "Digital aufs Land"

Wie kreative Menschen das Leben in Dörfern und Kleinstädten neu gestalten

Bislang sieht es so aus, als läge die Zukunft in den großen Städten. Während die urbanen Zentren ungebrochen vor allem junge Menschen und Wissensarbeiter anziehen, verlieren abgelegene und strukturschwache Regionen weiter Einwohner.

Eine junge Frau mit einer VR-Brille auf dem Land © imago/blickwinkel
Eine junge Frau mit einer VR-Brille auf dem Land | © imago/blickwinkel

Seit einiger Zeit zeichnet sich aber ein Wandel ab: Das Interesse an einem Leben in Dörfern und Kleinstädten steigt. Die Coronapandemie hat die Sehnsucht nach dem Land verstärkt und gleichzeitig Unternehmenskulturen verändert. Durch ortsunabhängiges Arbeiten kann das Landleben für mehr Menschen eine echte Alternative werden.

Ländliche Räume locken mit günstigen Preisen, Natur und Freiräumen zum Gestalten. Dort erproben schon heute langjährige Landbewohner und ehemalige Städter mithilfe neuer digitaler Möglichkeiten innovative Formen des gemeinschaftlichen Arbeitens, Lebens und Gestaltens.

Das Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung und die Wüstenrot Stiftung haben die dabei entstandenen ländlichen Coworking Spaces, digitalen Gründungen, Kreativorte sowie gemeinschaftlichen Wohnprojekte untersucht. Es sind Projekte und Formate, die bisher eher in der Großstadt zu finden waren und nun in abgewandelter und angepasster Form auf dem Land vorkommen. Wie sie das Leben und Arbeiten in Dörfern und Kleinstädten verändern und welche Potenziale sich daraus für Regionen auch fern der Großstädte ergeben, zeigt die neue Studie: "Digital aufs Land: Wie kreative Menschen das Leben in Dörfern und Kleinstädten neu gestalten".

Über die Ergebnisse sprach Frauke Oppenberg mit Manuel Slupina, der am Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung an der Durchführung der Studie beteiligt war.

Eine junge Frau mit einer VR-Brille auf dem Land © imago/blickwinkel
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Quelle: Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung