Forsa-Umfrage

60 Prozent der Eltern fühlen in Coronakrise gestresst

Gereizt, übermüdet, nervös oder unkonzentriert - 60 Prozent aller Eltern in Deutschland fühlen sich durch die Coronakrise gestresst, wie aus einer repräsentativen Forsa-Umfrage hervorgeht.

Eine gestresste Mutter sitzt verzweifelt auf dem Fußboden während ihr Kind inmitten von Spielzeug spielt © imago images/photothek
Eine gestresste Mutter sitzt verzweifelt auf dem Fußboden während ihr Kind inmitten von Spielzeug spielt | © imago images/photothek

In der Coronakrise fühlen sich einer Forsa-Umfrage zufolge 60 Prozent der Eltern durch die Mehrbelastung gestresst. 67 Prozent der Befragten reagieren durch besonders hohe Belastungen in Familie, Beruf und Haushalt gereizt - 45 Prozent sind übermüdet und würden durch Sorgen und Ängste gequält. Jeder Dritte berichtet darüber hinaus von körperlichen Belastungen wie Kopfschmerzen.

Sophia Wetzke sprach darüber mit dem Stressforscher und Psychiater Prof. Dr. Mazda Adli. Er ist Chefarzt der Fliedner Klinik Berlin und leitet an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Charité – Universitätsmedizin Berlin, Campus Charité Mitte, den Forschungsbereich "Affektive Störungen".

Eine gestresste Mutter sitzt verzweifelt auf dem Fußboden während ihr Kind inmitten von Spielzeug spielt © imago images/photothek
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