Rede zur Lage der Nation

US-Präsident Trump fordert Kompromissbereitschaft

US-Präsident Trump hat an die Demokraten appelliert, mit ihm zusammenzuarbeiten und Kompromisse zu suchen. In seiner Rede zur Lage der Nation sagte Trump, es gehe darum, alte Wunden zu heilen und neue Koalitionen zu bauen.

US-Präsident Donald Trump © Doug Mills/The New York Times via AP
Trump: "Nach 24 Monaten des schnellen Fortschritts, beneidet uns die Welt um unsere Wirtschaft, unser Militär ist das stärkste auf der Erde und Amerika gewinnt an jedem einzelnen Tag." | © Doug Mills/The New York Times via AP

US-Präsident Donald Trump hat seine zweite Ansprache zur Lage der Nation gehalten. Die Rede vor beiden Kammern des Kongresses war ursprünglich für Dienstag vergangener Woche geplant - musste aber wegen des Streits um die von Trump geforderte Mauer an der Grenze zu Mexiko verschoben werden.

In vielen Streitpunkten blieb Trump bei seinen bekannten Forderungen. So warb er erneut für den Bau einer Mauer an der Grenze zu Mexiko. Untersuchungen zu Russland-Verbindungen seines Wahlkampfteams bezeichnete Trump als lächerlich und parteiisch. Außerdem verteidigte der Präsident seinen Kurs der Annäherung an Nordkorea. Dabei kündigte er an, dass er sich Ende des Monats mit Machthaber Kim Jong Un treffen will.

Nancy Fischer sprach mit dem Politikprofessor Boris Vormann vom Bard College Berlin über Trumps Rede zur Lage der Nation.

US-Präsident Donald Trump © Doug Mills/The New York Times via AP
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