Hintergrund zum neuen radioeins-Podcast

Sonja Koppitz über "Spinnst du? – Eine Woche in der Psychiatrie"

Rund 28 Prozent der Deutschen sind von einer psychischen Erkrankung betroffen. Aber kaum jemand spricht darüber - radioeins schon! Heute ist der neue Podcast "Spinnst du? Eine Woche in der Psychiatrie" gestartet – eine tagebuchartige Reportage in fünf Folgen à 30 Minuten, in der Sonja Koppitz auch über ihre eigenen Erfahrungen mit Depressionen spricht.

Sonja Koppitz © radioeins/Ralf Schuster
Sonja Koppitz | © radioeins/Ralf Schuster

Lebensalltag mit "lockeren Schrauben", Hirngespinste, lange Leitungen, lockere Schrauben, "Du tickst doch nicht mehr ganz richtig" oder "Du spinnst doch!" - Bilder für psychische Erkrankungen sind im Sprachgebrauch allgegenwärtig. Doch tatsächlich darüber zu sprechen, ist oft ein Tabu.

Sonja Koppitz hat für den Podcast eine Woche lang in der Klinik und Hochschulambulanz für Psychiatrie und Psychotherapie am Charité Campus Benjamin Franklin recherchiert. Sie hat Patientinnen und Patienten kennengelernt, mit ihnen über ihre Erkrankungen gesprochen und das Team um Klinikleiterin Uni.-Prof. Dr. Isabella Heuser-Collier begleitet.

Der Podcast gibt Einblicke in den Lebensalltag mit psychischen Erkrankungen, informiert über den neuen Stand von Wissenschaft und Forschung und zeigt die persönlichen, gesellschaftlichen und politischen Herausforderungen im Umgang mit psychischen Erkrankungen.

Sophia Wetzke sprach darüber mit radioeins-Moderatorin Sonja Koppitz.

Sonja Koppitz © radioeins/Ralf Schuster
radioeins/Ralf Schuster
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