Getrübter Badespaß

Saugwürmer in Berliner Seen

In Berlin sollte man aktuell an Badestellen aufpassen, wo es viele Wasserpflanzen gibt. Dort können sogenannte Saugwürmer sein, die Hautentzündungen verursachen können, sagt das Landesamt für Gesundheit.

Ein Junge springt in Wasser © imago/Frank Sorge
Ein Junge springt in Wasser | © imago/Frank Sorge

Wer in den Berliner Seen badet, sollte wegen Saugwürmern im Wasser etwas aufpassen. Ihre winzigen Larven (Zerkarien) treten vermehrt an Ufern mit vielen Pflanzen und Vögeln auf, wie das Landesamt für Gesundheit und Soziales warnt. Sie könnten Hautentzündungen verursachen.

Empfohlen wird, Ufer mit vielen Wasserpflanzen zu meiden, wasserfeste Sonnenschutzmittel zu verwenden und nasse Badebekleidung sollte ausgezogen werden. Außerdem sollten vor allem Kinder nicht länger im flachen Wasser stehen und nach dem Baden kräftig abgerubbelt werden.

Sebastian Hoppe leitet den Bereich Wasserhygiene und umweltbezogener Gesundheitsschutz beim Berliner Landesdamt bei Gesundheit und Soziales (LAGeSo). Wir sprechen mit ihm darüber.

Ein Junge springt in Wasser © imago/Frank Sorge
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