Pussy Riot

Maria Aljochina in Berlin

Die russische Aktivistin der Band "Pussy Riot", Maria Aljochina, ist nach ihrer Flucht aus Moskau in Berlin angekommen. Sie will von hier aus mit ihrer Band auf Anti-Kriegs-Tour gehen, mit einer Mischung aus Musik, Theater und Video, basierend auf ihrem Buch "Riot Days/Tage des Aufstands". Darin erzählt sie ihre persönliche Geschichte.

Maria Alyokhina im März 2022 in Moskau © IMAGO / ITAR-TASS
Maria Alyokhina im März 2022 in Moskau | © IMAGO / ITAR-TASS

Seit über 10 Jahren schon stellt sich eine russische Frauen-Punkband gegen die Regierung Wladimir Putin. 2011 haben sich Pussy Riot gegründet, mit diesen bunten Strick-Sturmhuaben sind sie weltberühmt geworden. Ihre Protestaktionen bezahlt die Band dafür mit harten Einschränkungen. Bandmitglied Maria Aljochina stand wegen ihrer kremlkritischen Haltung zuletzt unter polizeilicher Überwachung, konnte allerdings aus Moskau, als Essenslieferantin verkleidet, fliehen und ist jetzt in Berlin angekommen. Sie hatte sich dazu entschlossen, um weiteren Sanktionen zu umgehen und mit ihrer Band auf Konzerttour gehen zu können, das sagte Aljochina dem rbb.

Maria Alyokhina im März 2022 in Moskau © IMAGO / ITAR-TASS
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