Berlinale

Panorama 2019: Familienbild mit fehlerhafter Heldin

Mit einem äußerst kompakten und fokussierten Programm startet das Panorama 2019 ins Festival. Im Interview mit Volker Wieprecht spricht Sektionsleiterin/Kuratorin Paz Lázaro über thematische Schwerpunkte, die Kamera als Mittel der Emanzipation und gelungene Ausbrüche.

Paz Lázaro, Leiterin & Kuratorin des Panorama © Ali Ghandtschi/Berlinale 2017
Paz Lázaro, Leiterin & Kuratorin des Panorama | © Ali Ghandtschi/Berlinale 2017

Was ist neu und anders, wild, unkonventionell und mutig im Kino von heute? Im Panorama trifft man auf junge, spannende Talente aus aller Welt und entdeckt die neuesten Filme bekannter Filmschaffender.

Das Panorama spürt Stimmungen und Entwicklungen im gegenwärtigen internationalen Kino auf und hat den Finger am Puls der Zeit – ästhetisch, formal und politisch. Hier findet man Filme, die etwas mitzuteilen haben, Filme für ein großes und neugieriges Publikum und Filme, die Reibungsfläche bieten und für Diskussionsstoff sorgen. Das Panorama zeigt Filme, die aufwühlen und aufrütteln sollen und das Publikum in seinen Sehgewohnheiten und im Denken herausfordern wollen. Die Filmauswahl ist gleichzeitig Angebot und Aufforderung, Kino anders zu betrachten.

Das Panorama ist ausdrücklich queer, ausdrücklich feministisch, ausdrücklich politisch – und hat gleichzeitig das Bedürfnis, über diese Kategorien hinauszudenken.

Als einzige Sektion mit einem Publikumspreis, der von radioeins und dem rbb Fernsehen verliehen wird, hat das Panorama die größte Jury der Berlinale und sieht in seinem Publikum von Beginn an einen engen Verbündeten.

Volker Wieprecht sprach darüber mit der Sektionsleiterin und Kuratorin Paz Lázaro.

Paz Lázaro, Leiterin & Kuratorin des Panorama © Ali Ghandtschi/Berlinale 2017
Ali Ghandtschi/Berlinale 2017
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Quelle: Berlinale