Brandenburg

Lunapharm Skandal weitet sich aus

Der Skandal um die Brandenburger Firma und den illegalen Medikamentenhandel weitet sich erneut aus - eine Analyse der europäischen Arzneimittelaufsicht, die Kontraste vorliegt, zeigt die europäischen Ausmaße des Netzwerks mutmaßlich krimineller Medikamentenhändler.

Das Gebäude der Lunapharm Deutschland GmbH in Blankenfelde-Mahlow © dpa/Patrick Pleul
Das Gebäude der Lunapharm Deutschland GmbH in Blankenfelde-Mahlow | © dpa/Patrick Pleul

So wurden beispielsweise - offenbar um Spuren zu verwischen - Medikamente von Lunapharm in Deutschland in die Slowakei verkauft, von dort wieder nach Deutschland zu einer Partnerfirma von Lunapharm. Das System der Importquote bei Medikamenten erscheint dabei immer zweifelhafter, weil es Tür und Tor für Betrug eröffnet.

Während einige Krankenkassen immer noch Rabattverträge mit verdächtigen Firmen unterhalten, haben andere diese aufgrund der Berichterstattung bereits gekündigt. Hinter den Kulissen versucht derweil die Lobby der Importeure die Politik auf ihre Seite zu ziehen und kritische Stimmen unter den Apothekern einzuschüchtern.

Der Sendung Kontraste wurde jetzt eine Mail aus dem Jahr 2013 zugespielt, die noch weitere Fragen aufwirft. Darüber sprechen wir mit Carolin Walther, Autorin der Sendung...

Das Gebäude der Lunapharm Deutschland GmbH in Blankenfelde-Mahlow © dpa/Patrick Pleul
dpa/Patrick Pleul
Download (mp3, 4 MB)