Kanareninsel

La Palma: Der Vulkan wird kaum stiller

Seit zwei Monaten spuckt der Vulkan auf La Palma nun Feuer und Asche. Dazu bebt die Erde auf der Kanareninsel regelmäßig. Mal fließt mehr Lava aus dem Krater, mal weniger. Aber so viel steht fest: Ein Ende der Aktivität ist erst einmal nicht in Sicht.

La Palma: Der Lavastrom fließt während des Vulkanausbruchs ins Meer © Pau De La Calle/EUROPA PRESS/dpa
La Palma: Der Lavastrom fließt während des Vulkanausbruchs ins Meer | © Pau De La Calle/EUROPA PRESS/dpa

Aschewolke, Lava-Fontänen und eine neue Landzunge: Zwei Monate ist der Cumbre Vieja auf La Palma schon aktiv und gibt noch immer keine Ruhe. Tausende Inselbewohner*innen mussten ihre Häuser verlassen, mehr als 1000 Hektar Land liegen inzwischen unter der Lava.

Mit viel Solidarität managen die Einheimischen die akute Katastrophe, und gleichzeitig bereiten sie sich auf die Zeit nach dem Ausbruch vor. Die große Herausforderung ist, Wohnraum zu schaffen und die abgeschnittenen Gebiete schnellstmöglich zugänglich zu machen. Trotz aller Zerstörung gibt es dabei auch Hoffnung, dass die Naturkatastrophe eine Chance sein kann.

ARD-Korrespondent Reinhard Spiegelhauer ist vor Ort und berichtet darüber.

La Palma: Der Lavastrom fließt während des Vulkanausbruchs ins Meer © Pau De La Calle/EUROPA PRESS/dpa
Pau De La Calle/EUROPA PRESS/dpa
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