Energieversorgung

Notfallplan Gas: Alarmstufe ausgerufen

Die Bundesregierung hat die zweite Krisenstufe im Notfallplan Gas ausgerufen. Grund dafür seien die seit Mitte Juni bestehende Kürzung der russischen Gaslieferungen sowie die hohen Preise am Gasmarkt, sagte Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) am Donnerstag in Berlin. Die Lage sei derzeit "angespannt", die Versorgungssicherheit aber gewährleistet.

Eine Flamme auf einem Gaskochfeld © radioeins/Chris Melzer
Eine Flamme auf einem Gaskochfeld | © radioeins/Chris Melzer

Allerdings greift der Staat jetzt noch nicht direkt in den Markt ein. Erst auf der dritten - der Notfallstufe - steuert die Bundesnetzagentur die Gasversorgung und entscheidet, welche Unternehmen noch beziehungsweise zuerst Gas bekommen. Verbraucherinnen und Verbraucher werden nach der aktuellen Gesetzeslage zuerst versorgt.

Wir sprechen darüber mit unserem Kollegen Martin Polansky im ARD-Hauptstadtsstudio.

Eine Flamme auf einem Gaskochfeld © radioeins/Chris Melzer
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