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Brand im Grunewald

Im Berliner Grunewald ist am Morgen ein Brand ausgebrochen, der offenbar durch eine unbeabsichtigte Explosion auf dem dortigen Sprengplatz ausgelöst wurde. Laut Feuerwehr wurde bei der Explosion niemand verletzt. Vier Brandstellen wurden nun lokalisiert. Die Feuerwehr versucht mit Wasserwerfern zu löschen. Die Avus ist in diesem Bereich gesperrt, Einschränkungen gibt es auch beim Fern-, Regional- und S-Bahn-Verkehr.

Rauch steigt im Berliner Grunewald auf © picture alliance/dpa | Kay Nietfeld
Rauch steigt im Berliner Grunewald auf | © picture alliance/dpa | Kay Nietfeld

Seit heute Morgen läuft der Feuerwehr-Großeinsatz im Berliner Grunewald. Die Arbeiten gestalten sich allerdings schwierig, da das Feuer auf einem Sprengplatz ausgebrochen ist. Dort lagern große Mengen Kampfmittel und Feuerwerkskörper. Wegen der Explosionsgefahr hält die Feuerwehr zu diesem Gebiet einen Sicherheitsabstand von etwa einem Kilometer. Hilfe durch die Bundeswehr-Luftwaffe ist offenbar vorerst nicht zu erwarten. Laut Feuerwehr sind die Löschhubschrauber der Bundeswehr im Waldbrandgebiet in der Sächsischen Schweiz im Einsatz.

Über die aktuelle Lage berichtet rbb-Reporterin Juliane Kowollik.

Rauch steigt im Berliner Grunewald auf © picture alliance/dpa | Kay Nietfeld
picture alliance/dpa | Kay Nietfeld
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Die A 115, Avus ist in beiden Richtungen zwischen Dreieck Funkturm und Kreuz Zehlendorf gesperrt. Gesperrt sind auch die Havelchaussee und der Bereich Hüttenweg.

Außerdem ist die S-Bahn-Linie 7 zwischen Grunewald und Wannsee unterbrochen. Zur Umfahrung nutzen Sie die S 1.

Der Regional- und Fernverkehr ist in dem Bereich ebenfalls eingestellt. Ein Ersatzverkehr mit Bussen kann wegen weiträumiger Straßensperrungen nicht eingerichtet werden.