Bundesverwaltungsgericht

Führerscheinentzug wegen Kiffen nur nach Gutachten

Das Bundesverwaltungsgericht hat heute entschieden: Kiffer dürfen weiter Auto fahren – und die Behörden dürfen bei einem gelegentlichen Cannabiskonsum und einem erstmaligen Verkehrsverstoß nicht mehr so hart durchgreifen. Stattdessen müssen die zuständigen Behörden zunächst ein medizinisch-psychologisches Gutachten einholen, das die Zweifel an der Fahreignung bestätigt.

Hanfpflanze © radioeins/Chris Melzer
Hanfpflanze | © radioeins/Chris Melzer

Das Bundesverwaltungsgericht bestätigte mit dem Urteil zugleich seine bisherige Rechtsprechung, wonach ein erstmaliger Verstoß gegen die gebotene Trennung zwischen Drogenkonsum und Autofahren in der Regel nicht die Annahme rechtfertige, die Betroffenen seien generell ungeeignet, ein Kraftfahrzeug zu führen.

Wir sprechen mit Georg Wurth, Geschäftsführer vom Deutschen Hanfverband.

Hanfpflanze © radioeins/Chris Melzer
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