Brandenburg

Energieminister Steinbach will Wasserstoff-Industrie vorantreiben

Wasserstoff ist die Zukunft für Brandenburg - davon ist der Wirtschafts- und Energieminister des Landes, Jörg Steinbach, überzeugt und will die Technologie ausbauen.

Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach © imago/Reiner Zensen
Steinbach: "Brandenburg wird in 20 Jahren ein Bundesland sein, an dem sich andere Bundesländer mit ausrichten, was die Einführung der Wasserstoff-Technologie betrifft" | © imago/Reiner Zensen

Brandenburg soll zu einem führenden Land der Wasserstoffindustrie werden. Das hat Energieminister Jörg Steinbach angekündigt. Er hat eine Studie in Auftrag gegeben, die heute in Potsdam vorgestellt wird.

Danach könnten durch den Ausbau der Technologie zur Produktion von sogenanntem grünem Wasserstoff in Brandenburg Tausende neue Arbeitsplätze entstehen. Das Land will daher mit einer Bundesratsinitiative den Aufbau einer erneuerbaren Wasserstoffwirtschaft vorantreiben. 

Grüner Wasserstoff wird mit Strom aus erneuerbaren Energien gewonnen, der bei der Elektrolyse Wasser in seine Bestandteile Sauerstoff und Wasserstoff zerlegt. Wasserstoff ist gut speicherbar und kann in Strom oder Wärme umgewandelt werden.

Pilotprojekte sind das Wasserstoff-Kraftwerk in Schwarze Pumpe und der Einsatz von Stadtbussen mit Wasserstoff-Antrieb in Cottbus.

Frauke Oppenberg sprach darüber mit Brandenburgs Energie- und Wirtschaftsminister Jörg Steinbach.

Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach © imago/Reiner Zensen
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