Berlinale | Special

Das Geheimarchiv im Warschauer Ghetto

Originaltitel: Who Will Write Our History?

Ihr könnt uns auslöschen, aber nicht die Erinnerung an unser Leben: Der Dokumentarfilm mit fiktionalen Elementen erzählt die einzigartige Geschichte des geheimen Archivs, das der jüdische Historiker Emanuel Ringelblum mit seinen Mitarbeitern 1941 im Warschauer Ghetto anlegte.

Who Will Write Our History? | Das Geheimarchiv im Warschauer Ghetto © Anna Wloch
Who Will Write Our History? | Das Geheimarchiv im Warschauer Ghetto | © Anna Wloch

Ganz unterschiedliche Materialien wurden in Blechdosen und Milchkannen versteckt – von Plakaten, Zeitungsberichten, Lebensmittelkarten, Tagebüchern, Gedichten bis zu Dokumenten, die Vernichtungspläne der Nationalsozialisten belegten. Die Nachwelt sollte erfahren, wie die Juden im Ghetto gelebt hatten und wie sie ermordet wurden. Mit Interviews, Archivaufnahmen und Reenactments rekonstruiert der Film den Aufbau dieser Enzyklopädie der Erinnerung.

Volker Wieprecht sprach mit radioeins-Reporterin Katja Weber über "Das Geheimarchiv im Warschauer Ghetto".


Unterdessen sind vier AfD-Mitglieder in Berlin von einer Gruppe Unbekannter in der Nähe des Kinos "International" angegriffen und geschlagen worden. Die fünf bis sieben Angreifer hätten am späten Sonntagabend die AfD-Politiker nach deren Aussagen attackiert, teilte die Polizei am Montag mit. Zwei der vier Opfer wurden leicht verletzt. Wer die Angreifer waren, ist noch unklar. 

Die AfD-Mitglieder waren auf dem Weg zum Dokumentarfilm "Das Geheimarchiv im Warschauer Ghetto". Berlinale-Direktor Kosslick hatte AfD-Anhänger zum kostenlosen Besuch des Films eingeladen.

Quelle: Berlinale | Zusatzinformationen: dpa