Corona-Krise

Finanzhilfen für Unternehmen in Berlin

Unternehmen in Berlin können seit vergangener Woche Hilfen des Senats beantragen, wenn sie von der Coronakrise betroffen sind. Das gelte auch für alle kleinen und mittleren Unternehmen mit bis zu 250 Beschäftigten. Darunter fielen auch Restaurants und Clubs.

Blick über Berlin aus einem Flugzeug © radioeins/Chris Melzer
Blick über Berlin aus einem Flugzeug | © radioeins/Chris Melzer

Für die Anträge für Finanzhilfen ist die Berliner Investitionsbank (IBB) zuständig. Der Senat hatte zuletzt angekündigt, bis zu 100 Millionen Euro an Überbrückungskrediten über die IBB bereitzustellen. Danach sollen über einen Fonds insgesamt bis zu 200 Millionen Euro für Kredite bereitstehen.

Kleinstunternehmer und Soloselbständige sollen ab Freitagmittag 5.000 Euro Zuschuss beantragen können. Wenn der Hauptausschuss des Parlaments zustimmt, will die IBB ab Freitag, 12 Uhr, die entsprechenden Anträge in Netz stellen.  

Ziel ist, rund 20.000 Soloselbständige beziehungsweise Kleinstunternehmen bis fünf Beschäftigte mit jeweils 5.000 Euro zu unterstützen. Diese Soforthilfe muss nicht zurückgezahlt werden, anders als Überbrückungskredite.

Über die Finanzhilfen für Unternehmen sprach Nancy Fischer mit unserer Kollegin Julia Vismann und mit Jürgen Allerkamp, Vorsitzender des Vorstands der Investitionsbank Berlin (IBB).

Blick über Berlin aus einem Flugzeug © radioeins/Chris Melzer
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