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Das Comeback von "Der Preis ist heiß"

Ein Kommentar von Stefan Niggemeier

"Wetten, dass..?", "Geh aufs Ganze!" und "7 Tage, 7 Köpfe" sind schon zurück - und jetzt reitet auch noch Moderator Harry Wijnvoord auf der Comeback-Welle durchs deutsche Fernsehen und beglückt uns ab heute mit einer Neuauflage von "Der Preis ist heiß".

Stefan Niggemeier bei einer Veranstaltung im August 2019
Stefan Niggemeier bei einer Veranstaltung im August 2019 | © imago images / Sven Simon

Insgesamt 1873 Sendungen zeigte RTL zwischen 1989 und 1997 von "Der Preis ist heiß". Eine wilde, laute, knallbunte Show, in der übertrieben aufgeregte Menschen Produkte von der Kaffeemaschine bis zum Auto gewinnen konnten, wenn sie erraten konnten, was sie kosten. Heute Abend bringt RTL die Show zurück ins Fernsehen, nicht mehr am Vormittag, sondern in der Primetime, aber wieder mit Harry Wijnvoord, dem Moderator von damals. Das ist der jüngste Ausläufer einer Retro-Welle, die das deutsche Fernsehen gerade überschwappt.

Bei all den Comebacks von TV-Shows aus den Neunzigern, fragte man sich zuletzt, welche Show die Privatsender wohl als nächstes aus dem Hut zaubern: Ruck Zuck? Die Mini-Playback-Show? Oder vielleicht doch das Familien-Duell mit Werner Schulze-Erdel? Nichts scheint in der deutschen TV-Landschaft in diesen Tagen unmöglich.

Aber muss diese 90er Retro-Welle wirklich sein? Brauchen wir das? Ein Kommentar von Stefan Niggemeier, Medienjournalist und Gründer von Übermedien.de

Stefan Niggemeier bei einer Veranstaltung im August 2019
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