Wissen - Denken - Meinen

Doku: Framing Britney Spears

Anfang Februar meldete sich Justin Timberlake auf Instagram mit einer öffentlichen Entschuldigung. Er bedauere zutiefst, was er seiner Ex-Freundin Britney Spears und Ex-Gesangspartnerin Janet Jackson angetan habe – und irgendwie auch vielen anderen Frauen, die ungenannt bleiben.

Februar 2002: Justin Timberlake mit seiner damaligen Freundin Britney Spears
Februar 2002: Justin Timberlake mit seiner damaligen Freundin Britney Spears | © picture alliance / abaca

Denn Justin Timberlake habe stillschweigend von einem System profitiert, das Sexismus und Rassismus begünstige. Ganz freiwillig kamen diese warmen Worte, fast zwanzig Jahre nach dem Ende der Beziehung zu Britney Spears 2002 und dem Superbowl-Skandal rund um Janet Jacksons entblößte Brust 2004, aber wohl nicht.

Eine Woche zuvor, am 5. Februar, war die heiß diskutierte Doku "Framing Britney Spears", zum ersten Mal ausgestrahlt worden. Am 7. Februar fand der Super Bowl statt, den Fans seit einigen Jahren unter dem Hashtag #JanetJacksonAppreciationDay begehen. Damit erinnern sie daran, wie Jacksons Karriere unter ihrem damaligen Auftritt litt, während Timberlake durchstartete.

Ab Montag (5. April) wird "Framing Britney Spears" auch bei uns auf Amazon gestreamt.

Ist die Aufregung, die darum medial und vor allem in Sozialen Netzwerken gemacht wurde, nachvollziehbar? Ein Kommentar von Sonja Eismann, Gründerin des Missy Magazin. Sie hat die Doku schon gesehen.

Februar 2002: Justin Timberlake mit seiner damaligen Freundin Britney Spears
picture alliance / abaca
Download (mp3, 6 MB)