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Twitter geht gegen vermeintliche Wahlbeeinflussung vor

Heute Nachmittag muss eine Vertreterin von Twitter dem Digitalausschuss des Bundestages Rede und Antwort stehen. Normalerweise müssen sich die sozialen Medien ja kritische Fragen anhören, weil sie nicht genug gegen Fake News und Hate Speech tun. Heute geht es aber um das Gegenteil.

Gelöschtes Twitter-Konto © radioeins/Chris Melzer
Gesperrtes Twitter-Konto | © radioeins/Chris Melzer

Twitter wird vorgeworfen, es mit dem Kampf zu übertreiben. Eine ganze Reihe von Accounts wurden in der vergangenen Woche gesperrt, weil sie angeblich irreführende Informationen vor der Europawahl verbreitet hätten. Betroffen waren auch Politiker, die "Jüdische Allgemeine" Zeitung und bekannte Twitterer - also keine dubiosen Fake-News-Schleudern.

Unter dem Hashtag #twittersperrt formiert sich der Protest gegen die Sperr-Wut des Unternehmens - aber ist dessen Handeln nicht eigentlich gut gemeint? Ein Kommentar von Stefan Niggemeier, Medienjournalist und Gründer von übermedien.de

Gelöschtes Twitter-Konto © radioeins/Chris Melzer
radioeins/Chris Melzer
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