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Dürfen Linke Luxus mögen?

Autorin Hengameh Yaghoobifarah macht Werbung fürs KaDeWe

In einem Schaufenster des Berliner Tradionshauses KaDeWe hängt ein großes Bild der Autorin Hengameh Yaghoobifarah, und auch im Prospekt des Kaufhauses ist sie zu sehen, in einem, so steht es da, Ledermantel für 3900 Euro und Ankle Boots für 495 Euro.

Berlin: Passanten gehen an einem Schaufenster des KaDeWe vorbei, in dem ein Bild der Kolumnistin Hengameh Yaghoobifarah zu sehen ist.
Berlin: Passanten gehen an einem Schaufenster des KaDeWe vorbei, in dem ein Bild der Kolumnistin Hengameh Yaghoobifarah zu sehen ist. | © dpa

Yaghoobifarah war vor ein paar Monaten wegen einer polizeikritischen, für manche menschenverachtenden taz-Kolumne ins Kreuzfeuer geraten, Innenminister Seehofer hatte ihr mit einer Klage gedroht und dass diese kapitalismuskritische Autorin jetzt für das KaDeWe wirbt, finden viele nicht okay.

Als Linke Luxuswerbung machen – darf Yaghoobifarah das? Ein Kommentar von der Berliner Kulturjournalistin Jenny Zylka.