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Wirtschaftsminister Altmaier: Schüler sollten besser in ihrer Freizeit demonstrieren

Hundertausende Schüler haben vergangenen Freitag in aller Welt an den "Fridays for Future"-Demonstrationen teilgenommen. Allein in Berlin gingen mehr als 15.000 Kinder und Jugendliche für den Klimaschutz auf die Straße. Unterstützt wurden sie von Lehrern, Eltern, Wissenschaftlern, Ärzten und Nichtregierungsorganisationen.

"Friday for Future"-Demonstration in Berlin © dpa/Carsten Koall
"Friday for Future"-Demonstration in Berlin | © dpa/Carsten Koall

Insgesamt waren rund am letzten Freitag 1.660 Kundgebungen in 105 Ländern geplant, darunter etwa 200 in Deutschland. Vorbild für die Demonstranten ist die 16jährige Schwedin Greta Thunberg, die mit einem mehrwöchigen Schulstreik internationale Aufmerksamkeit erlangte.

Im aktuellen "SPIEGEL" ist dazu ein Gespräch zwischen einer Vertreterin der Demonstranten und Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier erschienen - in dem Altmaier eher alt aussah. Manche schreiben sogar, die junge Aktivistin hätte ihn vorgeführt.

Ein Kommentar von dem Soziologen Harald Welzer.

"Friday for Future"-Demonstration in Berlin © dpa/Carsten Koall
dpa/Carsten Koall
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Zur Person

Harald Welzer

Harald Welzer © radioeins/Saupe
radioeins/Saupe

Harald Welzer kam 1958 in Bissendorf bei Hannover zur Welt. Er studierte Soziologie, Politische Wissenschaft und Literatur. Später promovierte er in Soziologie. Noch ein bisschen später ... [mehr]