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Wettlauf zum Mond

In dieser Woche jährt sich die erste erfolgreiche bemannte Mondexpedition zum 50. Mal. Am 21. Juli 1969 setze Neil Armstrong als erster Mensch seinen Fuß auf die Oberfläche des Mondes. Es folgten nach ihm um Buzz Aldrin in den Folgejahren noch zehn weitere Menschen.

Bild von der Rückseite des Mondes © NASA/dpa
Bild von der Rückseite des Mondes | © Vor 50 Jahre betraten Neil Armstrong und Buzz Aldrin als erste Menschen den Mond. Damit gewannen die USA den knapp zehnjährigen Wettlauf zum Mond gegen die damalige Sowjetunion

In den Jahrzehnten danach hat der Mond niemanden interessiert, kein Raumschiff ist mehr gelandet, kein Mensch ausgestiegen. Jetzt, auf einmal, wollen aber alle wieder hin. Alle großen Weltraumagenturen planen die Rückkehr zum Mond. Erst Anfang des Jahres landete eine chinesische Raumsonde auf der Rückseite des Mondes, heute früh wurde der Start einer indischen Mondrakete abgebrochen und Präsident Trump kündigte bereits die nächste bemannte Mondlandung für 2024 an.

Warum wollen alle wieder hin? Haben wir nicht dringendere Problem hier unten auf der Erde? Ein Kommentar des Soziologen Harald Welzer.

Zur Person

Harald Welzer

Harald Welzer © radioeins/Saupe
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Harald Welzer kam 1958 in Bissendorf bei Hannover zur Welt. Er studierte Soziologie, Politische Wissenschaft und Literatur. Später promovierte er in Soziologie. Noch ein bisschen später ... [mehr]