Harald Martenstein über

Gemeinsame Erlebnisse mit dem Vater und das allmähliche Erlernen des Älterwerdens

Mit zwanzig kommt einem nie in den Sinn, dass man alterstypisch denkt. Doch mit der Zeit gewinnt man Distanz zu sich selbst. Über einen bisweilen schmerzhaften Prozess.

Harald Martenstein
Harald Martenstein | © dpa

Als Harald Martenstein fünfzig war, war sein Vater achtzig gewesen, es muss etwa zu dieser Zeit passiert sein. Er hatte damals noch nichts Greisenhaftes an sich, im Großen und Ganzen schien er der gleiche Mann zu sein, an den Martenstein sich aus seiner Kindheit erinnerte. Damals hatte Martenstein ein Wiener Musiker-Duo für mich entdeckt, das Kruder & Dorfmeister heißt, sie machten elektronische Musik, mithilfe des Computers. Diesen Sound wollte er seinem Vater vorspielen, ihn interessierte, was er davon hielt. Martenstein erzählte ihm, was er über Kruder & Dorfmeister wusste...

Zur Person

Harald Martenstein

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Klug und nachdenklich. Mit seiner angenehmen Stimme erklärt er die alltäglichen Nebensachen unserer Welt. Harald Martenstein ist mit seiner Kolumne seit 2007 auf radioeins zu hören. [mehr]